Betriebsgrundstücke

Grundstück an der Prottesser Straße

Betriebsgebiet an der B8 (Wiener Straße):

In Gänserndorf gibt es einige Grundstücke in der Nähe der B8-Wiener Straße (südlich des Billa bzw. OBI sowie südlich des LIDL), welche als „Bauland-Betriebsgebiet“ gewidmet sind, sich aber im Besitz privater Eigentümer befinden. Die Stadtgemeinde Gänserndorf hat daher keinen Einfluss auf den Preis oder die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer.

Betriebsgebiet Protteser Straße – Industriestraße (am Nordrand Gänserndorfs Richtung Prottes):

Die Stadtgemeinde Gänserndorf verfügt über Kaufoptionen über ein insgesamt ca. 50.000 m² großes Grundstück an der Protteser Straße – Industriestraße (nördlich der OMV-AG):

  • Das Gebiet liegt direkt an der Landesstraße Gänserndorf – Prottes
  • Der Preis je m² beträgt ab € 20,– (abhängig von der genauen Lage und vorbehaltlich allfälliger Preiserhöhungen durch die Eigentümer)
  • Pro 1.000 m² Grundstücksfläche sollten zumindest 2 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Grundstücksgröße ist variabel, wobei die Gemeinde Gänserndorf die Vermessungskosten trägt. Als weiteren Anreiz zur Schaffung von Arbeitsplätzen gewährt die Gemeinde eine Förderung auf die gesetzlichen Aufschließungskosten, deren Höhe sich nach der Anzahl der Arbeitsplätze richtet.

Aus rechtlichen Gründen können in diessem Betriebsgebiet leider bis auf weiteres keine Grundstücke verkauft werden. Anmeldungen werden aber gerne entgegengenommen.

Gilt für alle Betriebsgrundstücke in Gänserndorf:

Hier finden Sie Detailinfos zur Höhe der Aufschließungskosten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 02282/2651-16 (Hr. Lang) bzw. per Email an stadtzentrale@gaenserndorf.at.

Richtlinien für die Industrie- und Gewerbeförderung bei der Errichtung eines neuen Betriebes in Gänserndorf

gültig ab 1.1.2017

Im Rahmen dieser Richtlinien sollen die Schaffung von Arbeitsplätzen und Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in Gänserndorf finanziell unterstützt werden.

Bei der Neuerrichtung eines Industrie-, Gewerbe- oder Handelsbetriebes auf einem bisher nicht verbauten Grundstück gelten hinsichtlich der anfallenden Aufschließungsabgaben folgende Richtlinien:

Die Aufschließungsabgaben werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen vorgeschrieben. Die Förderwerber erhalten eine „Förderung für die Schaffung von Arbeitsplätzen“. Die Höhe dieser Förderung wird wie folgt ermittelt:

Wird das Industrie- bzw. Betriebsgebäude innerhalb von 3 Jahren ab Datum des Kaufvertrages errichtet und der Betrieb eröffnet, so wird nach Ablauf dieses Zeitraumes festgestellt, wie viele vollzeitäquivalente kommunalsteuerpflichtige Mitarbeiter (keine Lehrlinge) der jeweilige Betrieb im Durchschnitt der letzten 6 Monate beschäftigt hatte. Bei Unternehmen mit saisonal deutlich schwankendem Beschäftigungsstand kann abweichend davon als Bemessungsgrundlage der Jahresschnitt an Mitarbeitern herangezogen werden. Auf Grund dieser Mitarbeiterzahl wird nun die Höhe der tatsächlichen Förderung ermittelt. Dies jedoch nur dann, wenn für diese Mitarbeiter die Kommunalsteuer an die Stadtgemeinde Gänserndorf entrichtet wurde. Wird die Kommunalsteuer an einen Gemeindeverband oder ähnliches entrichtet, dann gelten diese Fördersätze bei jener Anzahl von Mitarbeitern, die sich aufgrund des Verhältnisses der Mitarbeiterzahl zum Anteil der Stadtgemeinde Gänserndorf am jeweiligen Verband ergibt (z.B. sind dann bei einem Anteil der Gemeinde an einem Verband im Ausmaß von 25 % 12 – 40 Mitarbeiter erforderlich, um 25 % Förderung zu erhalten):

Bis zu 2 Mitarbeiter: keine Förderung
3 – 10 Mitarbeiter: 25 % Förderung
11 – 25 Mitarbeiter: 40 % Förderung
26 – 50 Mitarbeiter: 50 % Förderung
mehr als 50 Mitarbeiter: eigener Gemeinderatsbeschluss erforderlich.

Die „Förderung für die Schaffung von Arbeitsplätzen“ soll in Form einer Subvention aus dem Titel „Industrie- und Gewerbeförderung“ abgedeckt werden.

Bei Errichtung von Betriebsgebäuden als Miet- oder Kaufobjekte gilt die gleiche Regelung.

Der Förderungswerber ist verpflichtet, die zur Erlangung der Förderung erforderlichen Auskünfte, Unterlagen, Sicherstellungen und Nachweise beizubringen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt erst nach Vorlage der von der Gemeinde verlangten Unterlagen.

Sollte der Förderungswerber der Stadtgemeinde Gänserndorf Beträge für Abgaben oder Gebühren – welcher Art auch immer – schulden, ist die Stadtgemeinde berechtigt, die zugesagten Fördermittel zur Tilgung der offenen Abgaben zu verwenden.

Auf diese Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Diese Richtlinien treten mit 1. Jänner 2017 in Kraft. Die bisherigen Richtlinien werden gleichzeitig außer Kraft gesetzt.