In der Gemeinderatssitzung vom 8. Februar wurden die für die Errichtung der Umfahrungsstraße von Gänserndorf-Süd erforderlichen Rodungsarbeiten mehrheitlich abgelehnt. Da laut dem Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf nur im Zeitraum 1. September bis 28. Februar gerodet werden darf, kann mit den Bauarbeiten zur Errichtung dieser Straße in absehbarer Zukunft nicht begonnen werden.

Die Bewilligung zur Rodung der für die Umfahrungsstraße benötigten Waldfläche von 46.422 m² ist mit der Anlage von Ersatzaufforstungen bzw. waldverbessernden Maßnahmen (Aufforstung von Blößen bzw. Bestandesumwandlungen) verbunden, welche im Falle der Rodung wie folgt durchgeführt werden:

Ersatzaufforstung einer ehemaligen Ackerfläche beim Ziegelofen 14.000 m²
waldverbessernde Maßnahmen im Gut Aiderbichl und AWA-Erlebnispark 45.600 m²
waldverbessernde Maßnahmen beim Parkplatz des ehemaligen Safariparks und in der Nähe befindliche Flächen 14.500 m²
waldverbessernde Maßnahmen in der Nähe der Siebenbrunner Heide 86.000 m²
Gesamte Aufforstungen und waldverbessernde Maßnahmen 160.100 m²

Die Rodung von 46.422 m² Wald würde somit mit Ersatzaufforstungen und waldverbessernden Maßnahmen im Gesamtausmaß von 160.100 m² ausgeglichen.

Die Kosten der Aufforstungen sowie der waldverbessernden Maßnahmen trägt die NÖ. Landesregierung. Die Gemeinde hat lediglich die Flächen zur Verfügung zu stellen.