Die traditionelle Bestattungsform ist die Erdbestattung in Einzel- oder Familiengräbern im alten und neuen Friedhofsteil  mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten nach der Friedhofsordnung. Finanziell aufwändiger ist eine Bestattung in Grüften–  ( Gruft kommt aus dem Griechischen: von Krypta = unterirdischer Kirchenraum/ die Gräber sind ausgemauerte Grabstellen —  verlötete Metallsärge mit verlöteten Zinkeinsätzen sind dafür vorgeschrieben.)

Die Urnen der Menschen, die kremiert wurden, können in Gänserndorf in Urnennischen beigesetzt werden. Die Urnenwand im neuen und der Urnenplatz im erweiterten Teil das Areals, sind dafür vorgesehen.

Seit kurzem kann die Stadtgemeinde Gänserndorf von einer alternativen Beisetzungsmöglichkeit, einer Wiesenbestattung berichten. Die Asche Verstorbener wird nach dem Krematorium in eine biologisch abbaubare Urnenkapsel gegeben und auf einem Wiesenplatz beigesetzt. Gras wächst darüber und sonst nichts. Mehrere Bürger hatten den Wunsch für so eine alternative Beisetzungsmöglichkeit. Der Gemeinderat war einstimmig dafür.

Diese Bestattungsmöglichkeit wird es in Kürze auf dem erweiterten Friedhofsteil geben. Den dafür vorgesehenen Gedenkstein, für die in der Wiese bestatteten Menschen – eine weitere Säule für Gänserndorf – wird das Areal ersichtlich machen. Bis Allerheiligen wird er montiert sein. Die Friedhofsgebührenordnung wurde dahingehend angepasst und tritt ab 01.10.2020 in Kraft.

Detaillierte Informationen erhalten Sie im Rathaus in der Abteilung Bürgerservice, Tel. 02282/2651-12 oder buergerservice@gaenserndorf.at