Öffnungszeiten der Deponie und Kompostierung

Letzter Einlass: Jeweils 10 Minuten vor Betriebsschluss

Vom 1. Dezember bis zum 28. bzw. 29 Februar:

nur freitags von 8 – 16
und samstags von 8 – 14 Uhr

Vom 1. März bis zum 30. November:

Montag8:00 bis 17:00 Uhr
Dienstag8:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch8:00 bis 17:00 Uhr
Freitag8:00 bis 17:00 Uhr
Samstag8:00 bis 14:00 Uhr

Zutritt nur mit Berechtigung:

Der Zutritt zur Deponie ist nur mit Berechtigung möglich und kann von den Deponiewarten geprüft werden. Alle GänserndorferInnen können mit der Registrierung in der Gänserndorf App oder der Beantragung der Gänserndorf Card die Zugangsberechtigung für die Deponie erlangen. Die App ist im App Store und Google Play Store kostenlos verfügbar. Anmeldeformulare für die physische Karte bekommen Sie hier oder in allen teilnehmenden Unternehmen. Die Anmeldeformulare können in der Bücherei (Bahnstraße 34-36), im Rathaus und im Regionalbad (Bahnstraße 5) abgegeben werden (Gerne auch in den Briefkasten). Für eine alternative Zugangsberechtigung vereinbaren Sie bitte einen Termin mit der Stadtgemeinde unter 02282/2651-11.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Zutrittskontrolle zur Deponie

Informationen zur Abfallentsorgung erhalten Sie telefonisch bei den Deponiewarten unter 0699/158 14 221 oder im Rathaus 02282/2651-16 (Hr. Lang) bzw. per Email an stadtzentrale@gaenserndorf.at.

Preisliste gültig ab 01.02.2021

Bringt jemand (Privatperson oder Firma) Abfälle für andere Personen zur Deponie, dann ist dieses Formular ausgefüllt und unterschrieben bei der Deponie abzugeben:

Formular - Bestätigung zur Anlieferung fremder Abfälle

Allgemeines zur Deponie:

Die Deponie, die Kompostierung und das Altstoffsammelzentrum stehen nur Gänserndorfern zur Verfügung. Sie finden die Deponie direkt an der Bundesstraße 8 in Richtung Strasshof (Wiener Straße 2).

Restmüll wird an der Deponie generell nicht übernommen. Sollten Sie mit Ihrer Mülltonne einmal nicht das Auslangen finden, dann können Sie beim Infopoint des Rathauses Restmüllsäcke zum Preis von € 2,50 pro Stück kaufen und beim normalen Abholturnus zu Ihrer Restmülltonne dazustellen.

Die Deponiewarte verfügen über die von der NÖ. Landesregierung geforderte Ausbildung zum “Leiter der Eingangskontrolle”. Ihren Anweisungen ist daher in jedem Fall Folge zu leisten. Sämtliche Abfälle sind vorsortiert anzuliefern, um die Abladedauer nicht unnötig zu verlängern. Nehmen Sie bitte bei jeder Anlieferung ein Ausweisdokument sowie die Gänserndorf App / Card mit.

Die Deponie ist in einen Bereich für Bodenaushub und einen für Inertabfälle unterteilt.

Bodenaushub ist Erde, Sand oder Schotter ohne organische Bestandteile. Dies bedeutet, dass im Falle von Aushubarbeiten die Grasschicht gesondert abzutragen ist und im angelieferten Material kein Gras oder Laub sowie keine Äste oder Wurzeln enthalten sein dürfen.

Inertabfälle sind das, was wir allgemein als Bauschutt bezeichnen (Beton, Ziegel, Fliesen, Steine). Diese sollten möglichst keine oder nur geringe Anteile an Mörtel, Putz oder Fliesenkleber enthalten.

Eternit (Eternitplatten keinesfalls zerbrechen oder zerschneiden – Staub ist krebserregend), Gipskartonplatten (Rigips, Knauf), Zement und Ytong (Wandbausteine aus Porenbeton) dürfen nicht deponiert werden und sind daher getrennt anzuliefern. Für diese Stoffe stehen eigene Container zur Verfügung.


An der Deponie befinden sich Großcontainer für die verschiedensten Abfälle. Bringen Sie diese Abfälle bereits vorsortiert zur Deponie:

Sperrmüll:

Wesentlichstes Merkmal für Sperrmüll ist die Größe der Abfälle:

  • Abfälle, welche in die Restmülltonne passen, sind Restmüll und können daher an der Deponie nicht übernommen werden: z.B. Bekleidung, Schuhe, Kinderspielzeug, Schläuche, kleine Plastikrohre etc.
  • Abfälle, welche nicht in die Restmülltonne passen, sind Sperrmüll und werden an der Deponie übernommen: z.B.: Polstermöbel und Matratzen, Teppiche und Teppichböden, Wasser– und Abwasserrohre aus Kunststoff, Fenster mit Glas etc.

Zur Entsorgung von Restmüll stellen wir den Haushalten Mülltonnen bzw. Müllcontainer zur Verfügung. Sollte Ihre Mülltonne ständig überfüllt sein, dann verwenden Sie bitte eine größere oder eine zweite Mülltonne. Die 120-Liter-Tonne kostet 130 Euro, die 240er 160 Euro pro Jahr.

Für kurzfristige Engpässe können Sie im Rathaus (Info-Point) Restmüllsäcke zum Preis von € 2,50 pro Stück beziehen. Diese Säcke (mit Aufdruck „Restmüll Stadtgemeinde Gänserndorf“) werden von der Müllabfuhr mitgenommen.

Mineralwolle (Steinwolle, Glaswolle)

Eternit: Eternitplatten keinesfalls zerbrechen oder zerschneiden (Staub ist krebserregend)

Gipskartonplatten (Rigips, Knauf), Zement (ohne Papiersäcke) und YTONG (Wandbausteine aus Porenbeton)

Styropor (weiße Platten) kann wiederverwertet werden (wird in Säcken gesammelt)

Polystyrol (XPS = extrudiertes Polystyrol) ist gefährlicher Abfall / Styrodur-Dämmplatten = rosa, blaue und grüne Platten (ohne Mörtel, Putz oder Netze)

Kunststofffolien: nur Verpackungsfolien (keine Flaschen, Dosen, Sackerl oder andere Verpackungen, auch keinen “gelben Sack”)

Kartonagen: bitte in die Kartonpresse einwerfen

Metalle (Öfen, metallene Bettgestelle, Fahrräder, Metallrohre und -stangen, Metallwerkzeuge etc.)

Kühlgeräte (Kühl- und Gefrierschränke bzw. -truhen)

Elektroaltgeräte (Elektrogroß- und Elektrokleingeräte bzw. Elektronikschrott: Fernseher, Computer, Bildschirme, Waschmaschinen, E-Herde,  Haaföhne etc.)

Akkus und Batterien

Mineralöle

Speiseöle und -fette


Kompostierung:

KompostierungBiomüllkompost wird je nach Verfügbarkeit kostenlos abgegeben.

PKW-Anhänger, Pritschenfahrzeuge bzw. LKW werden mittels des an der Deponie stationierten Radladers kostenlos beladen.

Details zur Kompostierung:

Seit 24.2.1989 werden in Gänserndorf Gartenabfälle kompostiert. Seit 1.10.1992 zusätzlich auch Abfälle aus der Biotonne. Die ursprüngliche Rottefläche von zuerst 200 m², 1992 vergrößert um 580 m² wurde Ende 1999/Anfang 2000 in einer Kooperation mit der OMV-Proterra auf 5.100 m² vergrößert. Der Gemeinde standen davon 1.500 m² zur Verfügung, der Proterra 3.500 m². Die Kompostanlage wurde damals zur Gänze von der OMV Proterra finanziert. Seit 13.6.2000 ist die vergrößerte Kompostanlage in Betrieb. Ende 2004 kaufte die Gemeinde der Proterra ihren Anteil ab.

Seit 1. November 2004 wird die Kompostierungsanlage von der Gemeinde alleine betrieben.

Qualität der Kompostierung:

Der Kompost wird jährlich von einer autorisierten Untersuchungsanstalt auf seine Qualität geprüft und nur dann abgegeben, wenn die Anforderungen der NÖ Kompostverordung für einen Qualitätskompost der Qualitätsklasse A+ eingehalten werden.

Leider enthält der Gänserndorfer Biomüll sehr viele Fremdstoffe (vor allem Plastiksackerl, aber auch Dosen und Glasflaschen), die ausgesiebt und zu einer Hausmülldeponie geführt werden müssen. Rund 1/4 des Biomülls besteht aus diesen Fremdstoffen. Kleine Partikel dieser Fremdstoffe befinden sich auch im gesiebten Kompost.

Daher die Bitte: Nur Biomüll in die Biotonne!