Konzert im Advent

Philharmonie Marchfeld läutet den Advent ein

Die Philharmonie Marchfeld hat sich für das traditionelle Adventkonzert dieses Jahr Beethovens Egmont-Ouvertüre, Schuberts Unvollendete und Tschaikowsky’s Nussknacker-Suite ausgesucht

Das Adventkonzert der Philharmonie Marchfeld läutet bereits traditionell die Adventzeit ein. Auch für das diesjährige Konzert hat sich das Orchester ganz besondere musikalische Werke ausgesucht.

Ludwig van Beethovens Egmont-Ouvertüre wird das Konzert eröffnen. Beethoven komponierte dieses Werk als Schauspielmusik zu Johann Wolfgang von Goethes Drama „Egmont“. Es gab viele verschiedene Versuche, die Anforderungen, die zum Teil sogar vom Dichter selbst in Auftrag gegeben wurden, zu erfüllen. Die weitaus bekannteste und am meisten verwendete Schauspielmusik zu Egmont stammt allerdings von Ludwig van Beethoven und bildet sein op. 84.

Einige Jahre nachdem Beethovens Egmont-Ouvertüre uraufgeführt wurde arbeitete Franz Schubert an seiner Sinfonie in h-moll. Warum diese Sinfonie unvollendet blieb und Schubert seine Arbeit an der Partitur einstellte, ist nach wie vor umstritten. Eine These besagt, dass er die Sinfonie in seiner zweisätzigen Form bereits als abgeschlossen betrachtete, andere Thesen vermuten eine zu starke Nähe des dritten Satzes an Beethovens 2. Sinfonie.

Abgerundet wird das Programm des Adventkonzerts mit einem allseits beliebten und bekannten Werk, das ganz besonders in der Vorweihnachtszeit erklingt – die Nussknacker-Suite von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Abgeleitet vom Ballett entstanden viele Suiten, eine allerdings von Tschaikowsky selbst – sein op. 71a. Über das bekannte Thema wird unter anderem der Tanz der Zuckerfee, der Arabische Tanz und der Tanz der Rohrflöten zu hören sein; den Abschluss bildet wie gewohnt der Blumenwalzer.


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