Auftreten von Borkenkäfern

Info der Bezirksforstbehörde Gänserndorf:

In den Wäldern des Verwaltungsbezirks Gänserndorf sind Weißkiefern vom Sechszähnigen Kiefernborkenkäfer (Ips acuminatus) und vom Großen Zwölfzähnigen Kiefernborkenkäfer (Ips sexdentatus) befallen. (siehe beiliegendes Infoblatt des Bundesamtes für Wald)
Der Sechszähnige Kiefernborkenkäfer ist 2,2 – 3,5mm groß und tritt vorwiegend im dünnrindigen Kronenbereich bereits kränkelnder Weißkiefern an Stamm und Ästen auf. Von hier aus geht er auf die Wipfelregionen auch gesunder Bäume über. Der Befall ist an einer zuerst noch grünlich-fahlen Verfärbung der Nadeln, die rasch in eine Rotfärbung übergeht, zu erkennen. Ob Einbohrlöcher oder eine durch den Borkenkäfer ausgelöste vermehrte Harzbildung in der Wipfelregion der Bäume vorhanden sind, kann man vom Boden aus mit dem Feldstecher überprüfen.
Der Große Zwölfzähnige Kiefernborkenkäfer ist 5,5 – 8mm groß und kommt in den unteren dickborkigen Stammabschnitten absterbender (vielfach durch vorherigen Befall mit dem Sechszähnigen Kiefernborkenkäfer ausgelöst) Weißkiefern vor. Der Befall ist an den etwa 3mm großen Einbohrlöchern, am ausgeworfenen Bohrmehl am Stamm und am Boden sowie an mit Bohrmehl vermengten Harzkrägen um die Einbohrlöcher zu erkennen.

Was ist zu tun?
Die Kiefernbestände – insbesondere die Weißkiefernbestände – sind von den Waldeigentümern intensiv auf Borkenkäferbefall zu beobachten. Nach dem Österreichischen Forstgesetz 1975 besteht für Waldeigentümer und seine Forst- und Forstschutzorgane die Verpflichtung, Wahrnehmungen über eine gefahrdrohende Vermehrung von Borkenkäfern der Forstbehörde umgehend zu melden.
Der Waldbesitzer ist weiters verpflichtet, geeignete bekämpfungstechnische Maßnahmen zu treffen, um eine gefahrdrohende Ausbreitung von Forstschädlingen zu verhindern. Wichtige Details über bekämpfungstechnische Behandlungen von befallenem Holz, sowie über das Verbot der Lagerung von befallenem, aber bekämpfungstechnisch nicht behandeltem Holz, wenn eine gefahrdrohende Vermehrung oder Verbreitung nicht ausgeschlossen werden kann, sind in der neuen Forstschutzverordnung angeführt.
Befallene Bäume – auch scheinbar gesunde Bäume an den Rändern der Befallsherde – sind sofort großzügig zu fällen und möglichst rasch aus dem Wald abzutransportieren. Der Lagerplatz muss mindestens 500m vom nächsten Weißkiefernbestand entfernt sein. Sollte ein rechtzeitiger Abtransport oder die Entrindung von befallenen und befallsgefährdeten Stämmen nicht möglich sein, kann als Alternative die Behandlung mit zugelassenen Stammschutzmitteln (Insektiziden) in Erwägung gezogen werden. Dabei ist auf die Einhaltung der produktspezifischen Gebrauchsanleitung sowie der Umweltauflagen zu achten. Da der Sechszähnige Kiefernborkenkäfer in Massen vorkommt, muss auch befallenes Astmaterial und Schlagabraum behandelt werden. Hier eignet sich das Mulchen und Hacken durch mobile Maschinen am besten.

Das Verbrennen von Astmaterial im Wald ist wegen der Trockenheit und der daher von der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf erlassenen Waldbrandverordnung strengstens verboten.

Die Bekämpfungsmaßnahmen können erst dann als erfolgreich angesehen werden, wenn in den folgenden Jahren kein nennenswerter Neubefall im Bestand auftritt. Deshalb wird empfohlen, im Bereich von „alten“ Käfernestern ca. 3 Wochen vor dem Einsetzen des ersten Käferfluges – das ist ab April – Fangbäume zu legen oder unter Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes an geeigneten Stellen
Pheromonfallen aufzustellen. Unter bestimmten Voraussetzungen können für das Mulchen und Hacken sowie für das Auslegen von Fangbäumen im Frühjahr Förderungen gewährt werden.

Die Gemeinden werden ersucht, diese Information auf geeignete Weise an die Bevölkerung weiter zu geben.

Für Fragen stehen die Organe des Fachgebietes Forstwesen der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf jederzeit gerne zur Verfügung.

Haus der Geschichte sucht Film- und Fotomaterial

Das Haus der Geschichte Österreich (HdGÖ) sucht derzeit privates Film- und Fotomaterial zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989 für die Jubiläumsausstellung der Republik Österreich und die Webplattform des HdGÖ. Beispiele für Inhalte der Videos und Bilder sind Begegnungen an der Grenze und jenseits davon, Grenzabbau, Aktionen an den Grenzen, erste Grenzübertritte, Ausflugsfahrten, aber auch Erlebnisse in Österreich, die mit dem Ende der sozialistischen Diktaturen zusammenhängen. Natürlich kann das Material auch weitere Themen beinhalten, die in Zusammenhang mit dem Fall des Eisernen Vorhangs stehen.
Bitte melden Sie sich unter Tel. 01/53 410-805 oder web@hdgoe.at.

Das Haus der Geschichte Österreich wird im November 2018 zum 100. Jubiläum der Republik Österreich in der Hofburg in Wien eröffnet. Es stellt die offizielle Ausstellung des Republikjubiläums 1918-2018 dar. Das gesammelte Film- und Fotomaterial wird für die Eröffnungsausstellung, die ab Mitte November besucht werden kann, und in den Webausstellungen des HdGÖ verwendet werden.
Nähere Informationen zum Haus der Geschichte Österreich finden Sie auf www.hdgoe.at.

 

 

Land NÖ fördert neues Feuerwehrauto

LH-Stv. Stephan Pernkopf und Bgmst. René Lobner bei der Überreichung der Förderzusage

LH-Stv. PERNKOPF: Gute Ausrüstung garantiert Sicherheit der Bevölkerung

St. Pölten (31.7.2018); Die Freiwillige Feuerwehr Gänserndorf beabsichtigt die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungsfahrzeuges 3 mit Allradantrieb. Das Land Niederösterreich unterstützt diese Anschaffung mit einer Förderung in Höhe von 73.000 Euro.

„Auch in Zeiten des Sparens und der knappen Budgetmittel sind dem Land Niederösterreich seine Freiwilligen Feuerwehren ein großes Anliegen. Eine gute Ausrüstung ist neben der hervorragenden Ausbildung der Feuerwehrmitglieder der beste Garant für die Sicherheit der Bevölkerung. Das Land unterstützt die Feuerwehren jährlich mit rund 19 Millionen Euro. Das ist ein deutliches Zeichen für die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden, die uns allen zu Gute kommt“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

In Niederösterreich sind mehr als 98.000 Feuerwehrmitglieder in 1.630 Freiwilligen und 89 Betriebsfeuerwehren tätig. Sie leisten jährlich mehr als 60.000 Einsätze im Kampf gegen Feuer, Katastrophen und bei Unfällen. Durchschnittlich entspricht das 165 Einsätzen pro Tag, wobei mehr als acht Millionen Arbeitsstunden jährlich geleistet werden. Wenige aller Einsätze sind Löscheinsätze, die größte Anzahl sind technische Einsätze.

„Niederösterreich ist das Land der Freiwilligen. Die Hilfs- und Einsatzbereitschaft, aber auch das Engagement unserer Freiwilligen ist für unsere Gemeinschaft unverzichtbar“, so Pernkopf.

Rückfragen:
DI Jürgen Maier
Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf
Landhausplatz 1, Haus 1
3109 St. Pölten

T: +43 2742 9005 – 12704
M: +43 676 812 15283
lhstv.pernkopf@noel.gv.at

Wasserzählerablesung bis 15.9.2018

Die Stadtgemeinde Gänserndorf ersucht Sie höflichst, bis 15.09.2018 den Wasserzählerstand Ihrer Liegenschaft bekanntzugeben. Sie erhalten gemeinsam mit der Vorschreibung der Gemeindeabgaben für das 3. Quartal eine schriftliche Verständigung und eine Rückmeldekarte. Mit der Vorschreibung der Gemeindeabgaben für das 4. Quartal erfolgt dann die Neueinstufung (neues Akonto) für die nächste Abrechnungsperiode.

Hier kommen Sie zur  WASSERZÄHLERDATENERFASSUNG

Weiters ist es natürlich möglich, die vollständig ausgefüllte Rückmeldekarte per Post oder durch persönliche Abgabe im Rathaus zu übermitteln.

Ausflug der jungen Gänserndorfer

Am 25.07.2018 fand der erste von zwei Sommerausflügen der Stadtgemeinde Gänserndorf für die jungen Gänserndorfer statt. Neben dem zuständigen Stadtrat Michael Hlavaty und einigen Ausschussmitgliedern nahmen viele Kinder zusammen mit ihren Begleitpersonen teil. Ziel des Ausfluges waren die Kittenberger Erlebnisgärten, wo es nach Ankunft eine Kräuterkunde-Vorführung und eine anschließende spannende Rätselrally gab. Nach dem Mittagessen im Restaurant “Glashaus” war noch genug Zeit die wunderschönen Gärten in Eigenregie zu erkunden und auf dem riesigen Spielplatz zu toben. Abschließend wurden die Kleinen noch zu einem Eis eingeladen und man trat die Heimreise an. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von der Veranstaltung begeistert und freuen sich bereits auf den zweiten Ausflug am 21. August 2018 zur Burg Kreuzenstein (inklusive Adlershow).

Stellenausschreibung Standesbeamten/in

Der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Gänserndorf schreibt den Dienstposten

eines/einer Standesbeamten/in (Staatsbürgerschaftsevidenzführers/in)

mit 20 Wochenstunden, Option bei Bedarf auf 40 Wochenstunden (im Vertretungsfall), zur Besetzung aus.

Ende der Bewerbungsfrist: 31. August 2018

Aufnahmedatum: voraussichtlich 1. Oktober 2018

Hier kommen Sie zur STELLENAUSSCHREIBUNG.

Bewerbungen mit lückenlosem Lebenslauf sind spätestens bis zum Ende der Bewerbungsfrist an die Stadtgemeinde Gänserndorf, 2230 Gänserndorf, Rathausplatz 1, (Tel. 02282/2651 27 DW – Herr Wildmann) oder unter stadtamtsdirektor@gaenserndorf.at zu richten.